Abteilung Jugend & Soziales

Nicht alle Menschen haben die gleichen Voraussetzungen, um ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu führen. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden in ihrer Entwicklung und ihrer Lebensführung durch unterschiedlichste Probleme stark eingeschränkt. Sie erfahren zum Teil schon in frühester Kindheit kritische Lebensereignisse wie Vernachlässigung, Verlust von wichtigen Bezugspersonen, physische oder sexuelle Gewalt, oder sie sind betroffen durch suchtkranke oder psychisch kranke Eltern. Mit unseren Angeboten konzentrieren wir uns auf Zielgruppen, die aus anderen Hilfsangeboten herauszufallen drohen und positionieren uns mit diesen Spezialisierungen.

Als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe engagieren wir uns für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Begleitung, Unterstützung und Orientierungshilfe benötigen.

Ihre Ansprechpersonen der Abteilung Jugend & Soziales

 Christine Straube

Christine Straube

Abteilungsleiterin Jugend & Soziales


Tel. 02381 4916112
christine.straube@malteser.org
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 Ralf Wilczek

Ralf Wilczek

Abteilungsleiter Jugend & Soziales


Tel. 02381 4916111
ralf.wilczek@malteser.org
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 Christiane Brexel

Christiane Brexel

Leiterin Lehr- und Trainingseinrichtungen NRW


Tel. 02381 877 303 0
christiane.brexel@malteser.org
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 Belegungsmanagement

Belegungsmanagement

Zentrales Belegungsmanagement Jugendhilfe


Tel. 02381 877 30 40
anfrage@malteser.org
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Jugendhilfe

Wir bieten Kindern und Jugendlichen Schutzräume an und gestalten mit ihnen ihren jetzigen und künftigen Lebensraum. Dabei bieten wir konkrete Unterstützung zur Bearbeitung von Verhaltensauffälligkeiten oder psychischen Leiden an.

Für manche Kinder und Jugendliche, die in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht sind, bedeuten Konzepte, die ausschließlich pädagogisch gehalten sind, oftmals eine Grenze in der Weiterentwicklung. Aus diesem Grund haben wir insbesondere für Kinder und Jugendliche mit seelischen Beeinträchtigungen Wohngruppen geschaffen, deren pädagogische Konzeptionen mit therapeutischen Elementen bereichert worden sind: Einzel-, Gruppen- und Familientherapie runden das Angebot ab.

Ziel ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft durch eine schrittweise Verselbständigung. Dabei spielt die Vernetzung mit anderen Trägern der Jugendhilfe sowie die Kooperation mit kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen eine wesentliche Rolle.

Suchthilfe

Die Drogenproblematik, besonders im Bereich der illegalen Suchtmittel, ist in den zurück liegenden Jahren immer komplexer geworden. In den Einrichtungen der so genannten "niedrigschwelligen" Suchthilfe versuchen wir, Drogenabhängige durch medizinische und psychosoziale Begleitung so zu stabilisieren, dass eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Würde möglich ist.

Wir halten aber auch "hochschwellige" Angebote vor, wo wir im Rahmen stationärer Jugendhilfe Jugendliche und junge Erwachsene pädagogisch und therapeutisch begleiten und auf ein Leben in Abstinenz vorbereiten.

 

Das Institutionelle Schutzkonzept der Malteser Werke

Unser Handeln muss jeden Tag von Neuem an folgender Maxime ausgerichtet sein: Jeder Mensch ist einmalig als Person und besitzt eine ihm von Gott gegebene, unverfügbare Würde. Ihn genau in dieser Würde zu schützen, sein Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit zu achten sowie seine sexuelle Integrität zu wahren, ist unsere Aufgabe. 

„…, weil Nähe zählt!“ ist also der Aufruf, einander zu achten. „Distanz“ kommt aus dem Lateinischen (di-stare) und könnte frei übersetzt werden mit bei-stehen. Genau das ist unser Auftrag: den anderen beizustehen und dabei Nähe zu zeigen, die immer eine würdevolle Nähe ist.