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Malteser Werke

Migrationskonferenz "Zukunft der Migration - Was ist unsere soziale Verantwortung in einem globalen Dorf?"

25.09.2015
Im Bild v.l.n.r: Albrecht Freiherr von Boeslager, Großkanzler des Malteserordens, Michael Brand (CDU, MdB), Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Argentina Szabados, Direktorin der International Organisation of Migration (IOM) Deutschland, Peter Frey, ZDF-Chefredakteur und Moderator der Diskussion.

Bei der Konferenz im September in München waren beteiligt: Albrecht Freiherr von Boeselager, Großkanzler des Malteserordens und Beauftragter des Ordens für auswärtige Angelegenheiten,Menschenrechtsausschuss-Vorsitzender Michael Brand, der Mitglied der CDU ist, Argentina Szabados, Direktorin der Internationalen Organisation für Migration (IOM) Deutschland, Peter Frey, ZDF-Chefredakteur und Moderator der Diskussion.

Michael Brand (CDU) sieht Europa nicht allein bei der Verteilung von Flüchtlingen in der Verantwortung. Es gehe ihm auch um die Bekämpfung der Fluchtursachen und die Registrierung an den Außengrenzen.Laut ihm dürften die Staats- und Regierungschefs nicht nur reden, sondern es brauche jetzt auch endlich Taten.
Der Großkanzler des Malteser-Ordens, Albrecht Freiherr von Boeselager, ist für eine europaweite vergleichbare Standardisierung bei der Betreuung von Flüchtlingen. Auf diese Weise könne verhindert werden, dass nur wenige Länder das Ziel vieler Migranten seien. Seiner Meinung nach sei die beste Lösung ein von der EU zentral geregeltes Betreuungssystem, das auch von der EU finanziert werden solle . Es gehe auch darum, so der Freiherr, mehr auf "Bewegungen in den Ursprungsländern" zu achten. Beispielsweise lösten Gesetze gegen illegale Einreise, etwa in der Türkei, Fluchtbewegungen aus.  

Der Geschäftsführer der Malteser Werke, Sebastian Schilgen, ist bei der Flüchtlingsthematik der Meinung, dass bundesweit einheitliche Standards eingeführt werden sollen. Immer noch gebe es zwischen den einzelnen Bundesländern noch zu viele Unterschiede. Es gehe ihm darum, den Flüchtlingen zügig Unterstützungsmöglichkeiten zu geben, mit deren Hilfe sie sich schnell integrieren könnten. 

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