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Malteser Werke

Die gefördeten Projekte 2016

Chancen Gestalten

Mit der Gründung einer Netzwerk Chancen gestalten gUG möchten Hanna Netzer und Lars Maertins die erfolgreiche Integration geflüchteter Menschen gewährleisten. Indem Eins-zu-Eins Mentoring-Beziehungen zwischen jugendlichen Geflüchteten und gleichaltrigen Schülern, Studenten und Berufstätigen hergestellt werden, setzt "Chancen gestalten" ein spezielles Augenmerk auf die Berufsorientierung und organisiert Praktikums- und Ausbildungsplätze bei lokalen Unternehmen. Gleichzeitig wird der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern gesucht, um sie für die Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Lebensumstände zu sensibilisieren, denen geflüchtete Menschen oft ausgesetzt sind.
www.chancengestalten.org


Deine Straße

Das fünfköpfige Team um Anja Weiler und Esther Fischer hat eine Nachbarschaftsplattform entwickelt, die nach Fertigstellung auf mobilen und stationären Endgeräten betrieben werden kann. Deine Strasse möchte gezielt Nachbarschaften vernetzen und dadurch gesellschaftliche Probleme lösen, u.a. die Anonymität in Großstädten und die Angst und Vorurteile gegenüber Personen mit Migrationshintergrund. Außerdem fördert Deine Strasse die sich immer noch zu wenig durchsetzende Sharing Economy und setzt sich für die Erhaltung lokaler Ladengeschäfte ein, die es durch den stetig wachsenden E-Commerce immer schwerer haben.
www.deine-strasse.de


GemüseAckerdemie

Christiana und Ulrike stellen ein Bildungsprogramm auf, das Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu den Zusammenhängen der Nahrungsmittelproduktion eröffnet. Die „GemüseAckerdemie" wird direkt auf dem Gelände der durchführenden Bildungseinrichtung (Schule, Kita, etc.) oder bei einem benachbarten Landwirt angeboten. Während der gesamten Anbausaison pflegen die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ihren GemüseAcker und eignen sich dabei landwirtschaftliches Fachwissen sowie die gesamte Wertschöpfungskette von ökologisch produziertem Gemüse an. Anschließend vermarkten sie.
www.gemüseackerdemie.de

 

 


HEIMATSUCHER

Das Team um Marina Kauffeldt und Sarah Hüttenberend arbeitet gegen das Vergessen und macht junge Menschen stark gegen Vorurteile. In einer Wanderausstellung werden die persönlichen Geschichten Holocaustüberlebender porträtiert. So wird ein abstraktes Thema greifbar und begreifbar. Die HEIMATSUCHER geben Halbwissen einen Rahmen, schaffen einen Zugang über Mitgefühl und erarbeiten gemeinsam mit ihrer Zielgruppe, Schüler ab 10 Jahre, Handlungsoptionen im Jetzt aus. Zwischen den Kindern und Jugendlichen und den Überlebenden sollen auf verschiedene Weise persönliche Begegnungen geschaffen werden – auch in Zukunft.
www.heimatsucher.de


Die Kiron University möchte die vier grundlegenden Hürden abbauen, die geflüchteten Menschen auf dem Weg zur Hochschulbildung in Deutschland im Weg stehen: fehlende rechtliche Dokumente, fehlende Ausbildungszertifikate, Studiengebühren sowie eingeschränkte Kapazitäten der Bildungseinrichtungen selbst. Das Netzwerk umfasst bereits jetzt viele Partner, die online und offline Zugänge zu Hochschulbildung bereitstellen und das Projekt mit Hard- und Software unterstützen. Professionelle Online- Sprachkurse und psychosoziale Beratung gehören ebenfalls zum Programm der Kiron University.
www.kiron.ngo

 

 


Prinzip Lernreise

Das Prinzip Lernreise ist ein Format für Lehramtstudierende, die gemeinsam herausfinden wollen, wie eine zukunftsfähige Schule aussehen kann. Das Besondere am Prinzip Lernreise ist, dass die Lehramtsstudierenden auf ihrer Reise nicht nur von den besten Schulen Deutschlands lernen, wie Schule gelingen kann, sondern diese Reise auch selbst organisieren. Das erfordert und stärkt die Kommunikations- und Teamkompetenzen. Jannis, Pierre und ihr Team haben sich vorgenommen, das Lernreiseformat bei gleichbleibender Qualität an drei weiteren Universitäten neben der HU Berlin zu etablieren, um so auch selbst inspirierendes Vorbild zu sein.
www.prinzip-lernreise.de


rootAbility

rootAbility begleitet Studierende in Europa dabei, Green Offices an ihren Hochschulen aufzubauen, zu führen und so zu langfristiger nachhaltiger Entwicklung beizutragen. Ein Green Office ist ein Nachhaltigkeitsbüro, das von einem Team von 5-8 Studierenden und HochschulmitarbeiterInnen geleitet wird. Das erste Green Office hat rootAbility im September 2010 an der Universität Maastricht gegründet. Im Sommer 2012 wurde das gemeinnützige Sozialunternehmen gegründet, um das Konzept an weiteren Hochschulen zu implementieren. Mittlerweile werden 13 Green Offices in vier europäischen Ländern unterstützt.
http://www.rootability.comwww.rootability.com


SINGA Deutschland

SINGA macht es sich zur Aufgabe, unter Beteiligung der Aufnahmegesellschaft unternehmerische, soziale, kulturelle und gesellschaftliche Projekte von Geflüchteten zu fördern sowie deren Partizipation am Arbeitsmarkt zu unterstützen. Das Peer Mentoring Programm ermöglicht Geflüchteten und Ansprechpartnern aus ihrem Arbeitsfeld einen gegenseitigen Austausch und Einblicke in die Anforderungen und Möglichkeiten des deutschen Arbeitsmarktes. Im Projektinkubator werden Geflüchtete mit einer unternehmerischen Idee, einem gesellschaftlich relevanten Projekt oder einem künstlerischen Vorhaben unterstützt.
www.singa-deutschland.com

 

 

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Tafelhelden

Mit ihrem Mentoren-Programm wollen die Tafelhelden die Praxisferne des Berliner Lehramtsstudiums frühzeitig angehen und beheben. In den ersten Semestern erhalten interessierte Studenten einen berufstätigen Lehrer als Mentor an ihre Seite, den sie im Unterricht erleben und mit ihm gemeinsam Lehreinheiten planen, durchführen und reflektieren können. Die Mentoringtandems werden über neun Monate von den Tafelhelden betreut und unterstützt. Das Programm beginnt und endet mit einer offiziellen gemeinsamen Veranstaltung. Darüber hinaus werden über das Mentoringjahr hinweg drei Workshops zu aktuellen schulrelevanten Themen angeboten.
www.tafelhelden.com


Villekula

Jannika Beck und Tjorven Reisener fördern mit Villekula den ökologischen Wissenstransfer über Barrieren hinaus. In ihrem Verein setzen sie gärtnerische Projekte mit Kindern und Jugendlichen, Senioren, Geflüchteten und Menschen mit Behinderung um und legen dabei besonderen Wert auf eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Teamarbeit, der gemeinsam in der Outdoorküche zubereitete Mittagssnack, aber auch der Verkauf der eigenen Produkte auf Bauernmärkten stärken nicht nur das Selbstvertrauen der Teilnehmer, sondern auch die gegenseitige Wertschätzung füreinander und das Vertrauen untereinander.
www.villekula.de

Weitere Informationen

Spenden bitte auf folgendes Konto: Malteser Werke gGmbH  |  BfS  |  IBAN: DE92370205000002830100  |  BIC / S.W.I.F.T: BFSWDE33XXX